Cycle Sports Club Soller

Int. 16 Talsperren Rundfahrt

Die Wettervorhersage ließ sich ganz gut lesen. Nur am Nachmittag kleinere Schauer von 1mm. Also nicht der Rede wert.

Morgens um 4:15 klingelte der Wetter. Uhh! Das tut weh. Aber da die Vorfreude schon recht groß war, ging es schnell aus dem Bett. Um 5 Uhr war ich schon mit dem Auto unterwegs nach Gevelsberg. 6:15 Ankunft und direkt zur Anmeldung. Obwohl ich um 6:30 am Start war, waren schon einige unterwegs. MIST! Leute vor mir ist ziemlich scheiße! Hoffentlich gehe ich das Ganze nicht zu schnell an. Kurz hinter Gevelsberg rolle ich dann auch auf eine größere Gruppe von ca. 20 Mann auf. Ein paar Kilometer halte ich mich hier auf und versuche verzweifelt in den Tritt zu kommen. Aber die sind definitiv zu langsam unterwegs. Das bringt nix. Also raus und dran vorbei. Im Nachhinein wäre ich lieber noch ein paar Kilometer in der Gruppe geblieben….

Die Strecke ist extrem wellig. Am Anfang kann man immer davon aus gehen, dass man bis auf ca. 300m ü.N.N. fährt und dann die Abfahrt kommt. Ab der Mitte dann (logischerweise) 400m ü.N.N. 😦

Aber die Berge sind Klasse. Super gut zu fahren. Die Landschaft fliegt an einem vorbei und die ist wirklich traumhaft schön. Ach ja: DAS WETTER!
Nasse Strassen zum Start sind ja halb so wild. Aber wenn ich den Frosch von Wetter.com zu fassen bekomme, landet er in der Pfanne! Regen ab KM 40 bis ca. KM 150! Und nix 1mm! Stellenweise richtig heftig!

Bis Verpflegung 3 läuft alles super. Schnitt trotz Bergen bei fast 30. 🙂 Aber jetzt kommt das, was ich eigentlich als Änfängerfehler bezeichnen muss. Nix an Verpflegung 3 gegessen und nur eine Banane eingepackt. Und es kommt, was kommen muss. Zwischen 3 und 4 geht es zur Sache. Ein Anstieg von der Qualität des Kierlings mit einer Länge von über 2 Kilometer! Hammer! Da gab es richtig Probleme mit dem 23er. Und dazu kommt natürlich auch noch, dass die Banane nicht reicht. Der Mann mit dem Hammer im Nacken und noch ein paar Kilometer bis zur nächsten Verpflegung waren mental grenzwertig.

Als ich dann die 4. Verpflegung erreichte, haben ich noch nie 2 Sahne-Milchreis mit so einem Genuss gegessen. Noch ein süßes Brötchen mit Schokolade (lecker) reingestopft und die 40km bis zur Kontrolle 5 ruhig angehen lassen. Nach den Kalorien und dem Zucker ging es mir aber wieder besser. Obowhl ich langsam fand, dass die Berge schon mal ihr Ende finden könnten. Aber der Wunsch nach einfach  nur 20 Kilometer rollen in der Ebene wurde zu keinster Zeit erfüllt.

Am Ende war es trotzdem ein toller Marathon. Klasse Orga, excellente Beschilderung, an jedem Kontrollpunkt was das Radfahrerherz begehrt. Es waren traumhaft schöne 228 Kilometer die uns bis zum Biggesee führten und mit über 2.700 Höhenmetern auch einiges an Steigungen boten. Am Ende gab es trotz Einbruch noch einen Schnitt von 27,4.

Nächstes Jahr gerne wieder.

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