Cycle Sports Club Soller

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Der schnellste Radfahrer der Welt

Hier haben wir noch ein kleines Highlight zu vermelden. Während unseres Aufenthalts auf Mallorca, trafen Kai und ich auf den schnellsten Radfahrer der Welt. Fred Rompelberg hat es geschafft, hinter einem umgebauten Dragster auf einem Salzsee die unglaubliche Geschwindigkeit von 268 km/h mit einem Fahrrad zu erreichen.

Was lag da näher, als ihn mit dem Team CSC-Soller und der Moskovskaya Cycling Crew auf einem Bild zu verewigen?

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Alles hat ein Ende

Jetzt ist der Tag des Abschieds gekommen. Es war eine sehr schöne Zeit auf der Insel. Kai hat schöne Strecken, tolle Berge und neue Erkenntnisse über die Leistungsfähigkeit seines Körpers erlangt.
Ich habe vieles von meinem geliebten Mallorca wieder gefunden. Viele alte Erinnerungen wurden wieder präsent.

Das Wichtigste aber war: Wir haben tolles Wetter gehabt und wir sind Beide vom Defekt- und Sturzpech verschont geblieben.

Wir nehmen, jeder auf seine Weise, schöne Erinnerungen mit in die Heimat. Vielleicht sind wir im nächsten Jahr wieder hier.

Adios Mallorca!


Tag 6 (Finale grande)

Kai fuhr mit seiner Gruppe heute eine „Flachetappe“. [Wobei ich mir flach anders vorgestellt hatte. Nur 1x Randa und dann „flach“ weiter summieren sich auch zu über 100km und 900Hm :0. Dafür zum Schluss noch ein riesiger Blick über die Playa.]

Ich entschied mich nochmal für viele Höhenmeter. Da das Tramontanagebirge noch immer weiße Häubchen hat, blieb nur der Randa übrig. Zunächst also über die alte Küstenstrasse an Cabo Blanco und Cala Pi vorbei und dann nach Llucmajor. Dann ging es 4x den Randa rauf. Anstieg 4 tat mächtig weh. Zurück ging es wieder über Llucmajor, Sa Torre und Hotel Delta wieder zurück zur Playa. Tolle 114km und geiles Bergtraining. 🙂

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Tag 5

Diese Nacht hat es gut geregnet. Am Morgen sah es vom Balkon sehr schön aus. Nur etwas frisch.

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Alles perfekt. Beim Frühstück schmiedeten Kai und ich den Plan für eine gemeinsame Runde. Also schnell noch zum Teamhotel und die Flaschen füllen. Der Weg stand fest. Leichtes Rollen über Llucmayor, Algaida nach Santa Maria. Kurz hinter dem Hotel der erste Schock. Wie sieht das Tramontanagebirge aus?

In s’Aranjassa die erste Planänderung. Heftiger Wind zwang zu einer Routenänderung. Wir fuhren also am alten Flughafen vorbei nach Sa Cabaneta. Von dort dann über Bunyola nach s’Esgleieta. Hier ging es dann rauf nach Valldemossa. Kai sah noch recht frisch aus und sagte, dass die Steigung wirklich nicht so schlimm gewesen sei.

Danach ging es dann zum Sightseeing an der Westküste vorbei über Deia nach Soller. Hier fanden wir ein nettes Café. Dann kam der Coll de Soller. Ich machte mir schon so meine Gedanken, wie ich Kai da hoch bekomme….
Aber er hat es mit bravour geschafft. Noch schnell Fotoshooting und dann in einer saukalten Abfahrt nach Bunyola. Hier zur Belohnung wieder ein Café angesteuert und inkognito Spionage beim Team Strassacker betrieben. Ab Bunyola dann nach lockeres Rollen mit viel Rückenwind ins Hotel.

Am Ende standen dann auch noch 106km auf der Uhr.

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Tag 4

Heute ist ein Regenerationstag geplant. Kai möchte etwas Wellness machen.
[War super, jetzt ist alles für die Königsetappe morgen gerichtet :)]

Da der Wetterbericht für die Morgenstunden noch gutes Wetter prophezeit hat, habe ich mich für die aktive Erholung ab 8 Uhr auf einer Mallorcaflach Runde entschieden. Alle Berge umfahren und nur rollen.
Hat auch ganz gut geklappt, da scheinbar keiner so verrückt ist und um 8 Uhr ohne Frühstück mit dem Rad unterwegs ist. Anfangs war es recht frisch, aber gegen Ende der Runde kam auch noch richtig schön die Sonne raus.
Wieder alles richtig gemacht. 🙂

Und wieder 62km auf der Uhr

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Tag 3

Heute begann der Morgen mit einem Fototermin. Kai im CSC Dress und ich in MCC durften mit dem schnellsten Radfahrer der Welt Fred Rompelberg aufs Foto. 🙂

Danach fuhr Kai mit seiner Gruppe in den Orient [ wobei, auch das wieder über 100km und 1000 Höhenmeter, bei einem 25 Schnitt waren. Ich bin schon überrascht, dass das am 3. Tag nacheinander klappt. Morgens habe ich nicht daran geglaubt.]

und ich nahm mir die nächste schwere Bergetappe vor.
Zunächst ging es für mich über Llucmayor zum Randa. Den bin ich wegen meines Bauchgefühls auch zusätzlich hoch und runter gefahren. Danach ging es über Algaida, sta. Eugenia, Sta. Maria nach Esgleieta an den Fuß von Valldemossa.

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Permanenter Gegenwind und Windkante versüßten die Fahrt. 😦
Rauf nach Valldemossa und weiter rauf war ich wieder in meinem Element. Ab la Granja fängt dann der wahre Genuss an. Kaum Autos und Landschaft pur bis Capdella.

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Dann als Abschluss mit wimmernden Oberschenkeln, Laktatwerte für Zwei und im Kopf der Mann, der immer wieder sagt: „Den Berg kann man auch mit weniger als 20km/h fahren…“ bin ich den Col de Sa Creu hochgeflogen.

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Dann noch locker durch Palma und an der Playa zurück. 139km
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Für morgen ist leider den ganzen Tag Regen angesagt. Sollte aber eh der Ruhetag sein. Mal schaun, ob wir etwas für unsere „geschundenen“ Körper machen können. Zum Schluss noch ein Foto von der Playa am Abend.

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Tag 2

Heute morgen haben sich unsere Wege getrennt. Kai wollte es ruhig angehen [wenn knapp über 100km bei einem 26er Schnitt ruhig sind:) ]und ich wollte die Königsetappe fahren.

Bei mir lief es anfangs gut. Alle Radfahrer vor mir ignoriert. Dann kam Algaida. Durchfahrt verboten. Für Autos und bestimmt nicht für Biked. Also flott an 2 Autos der Polizei vorbei. Dann Kurs auf das Tramontana Gebirge.
Die Wolken zogen sich um den Puig zu. Aber egal.
Die ersten Kilometer bis zum Abzweig Kloster Lluc liefen spitze. Konstant 18er Schnitt. Aber dann wurde es Sau kalt. Gefühlte 10 Grad am Cuber. Langarmtrikot an und 14.5km Abfahrt. In Soller war ich ein Eiszapfen. Total durchgefroren ging es dann zum Col de Soller. Trikot aus und wieder einen Rhythmus finden. Brutales Ding nach dem Puig. Aber voll in der Sonne. Herrlich. Dann noch mit schönem Rückenwind nach Hause. 148km. Prächtig!

Meine Gruppe lief auch gut. Hat Spass gemacht! War der einzige Deutsche, hatte aber 5 Österreicher zur Unterstützung. Richtung war die selbe wie gestern, wobei der Mittagsbreak in Colonia St. Jordi war, traumhaft. Der Name ist Programm :).

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Int. 16 Talsperren Rundfahrt

Die Wettervorhersage ließ sich ganz gut lesen. Nur am Nachmittag kleinere Schauer von 1mm. Also nicht der Rede wert.

Morgens um 4:15 klingelte der Wetter. Uhh! Das tut weh. Aber da die Vorfreude schon recht groß war, ging es schnell aus dem Bett. Um 5 Uhr war ich schon mit dem Auto unterwegs nach Gevelsberg. 6:15 Ankunft und direkt zur Anmeldung. Obwohl ich um 6:30 am Start war, waren schon einige unterwegs. MIST! Leute vor mir ist ziemlich scheiße! Hoffentlich gehe ich das Ganze nicht zu schnell an. Kurz hinter Gevelsberg rolle ich dann auch auf eine größere Gruppe von ca. 20 Mann auf. Ein paar Kilometer halte ich mich hier auf und versuche verzweifelt in den Tritt zu kommen. Aber die sind definitiv zu langsam unterwegs. Das bringt nix. Also raus und dran vorbei. Im Nachhinein wäre ich lieber noch ein paar Kilometer in der Gruppe geblieben….

Die Strecke ist extrem wellig. Am Anfang kann man immer davon aus gehen, dass man bis auf ca. 300m ü.N.N. fährt und dann die Abfahrt kommt. Ab der Mitte dann (logischerweise) 400m ü.N.N. 😦

Aber die Berge sind Klasse. Super gut zu fahren. Die Landschaft fliegt an einem vorbei und die ist wirklich traumhaft schön. Ach ja: DAS WETTER!
Nasse Strassen zum Start sind ja halb so wild. Aber wenn ich den Frosch von Wetter.com zu fassen bekomme, landet er in der Pfanne! Regen ab KM 40 bis ca. KM 150! Und nix 1mm! Stellenweise richtig heftig!

Bis Verpflegung 3 läuft alles super. Schnitt trotz Bergen bei fast 30. 🙂 Aber jetzt kommt das, was ich eigentlich als Änfängerfehler bezeichnen muss. Nix an Verpflegung 3 gegessen und nur eine Banane eingepackt. Und es kommt, was kommen muss. Zwischen 3 und 4 geht es zur Sache. Ein Anstieg von der Qualität des Kierlings mit einer Länge von über 2 Kilometer! Hammer! Da gab es richtig Probleme mit dem 23er. Und dazu kommt natürlich auch noch, dass die Banane nicht reicht. Der Mann mit dem Hammer im Nacken und noch ein paar Kilometer bis zur nächsten Verpflegung waren mental grenzwertig.

Als ich dann die 4. Verpflegung erreichte, haben ich noch nie 2 Sahne-Milchreis mit so einem Genuss gegessen. Noch ein süßes Brötchen mit Schokolade (lecker) reingestopft und die 40km bis zur Kontrolle 5 ruhig angehen lassen. Nach den Kalorien und dem Zucker ging es mir aber wieder besser. Obowhl ich langsam fand, dass die Berge schon mal ihr Ende finden könnten. Aber der Wunsch nach einfach  nur 20 Kilometer rollen in der Ebene wurde zu keinster Zeit erfüllt.

Am Ende war es trotzdem ein toller Marathon. Klasse Orga, excellente Beschilderung, an jedem Kontrollpunkt was das Radfahrerherz begehrt. Es waren traumhaft schöne 228 Kilometer die uns bis zum Biggesee führten und mit über 2.700 Höhenmetern auch einiges an Steigungen boten. Am Ende gab es trotz Einbruch noch einen Schnitt von 27,4.

Nächstes Jahr gerne wieder.


Radmarathon Condor Immendorf

Endlich einmal ein Marathon, bei welchem ich nicht ängstlich auf die Wetterprognose schauen muss. Kurze Sachen angezogen und (glücklicherweise) auch die Windweste und die Armlinge gegriffen. Auf den ersten Kilometern und auch in der Eifel war es stellenweise ziemlich frisch. Zuerst ging es flach in Richtung Satzvey. Danach über bekannte und unbekannte Wege in einer großen Schleife durch die Eifel. Wir passierten Rheinbach, Mechernich, Nettersheim, Schmidtheim. Wir fahren am Dahlemer Binz vorbei. (Mann, hier war ich als Kind mal!) Und dann wird es richtig knackig. Vor Reifferscheidt geht’s rechts ab auf die Sistiger Höhe. Ein Anstieg nach meinem Geschmack. Lang und nicht gerade so steil. SCHÖÖÖÖÖÖN!

Danach geht es über Rinnen, Sötenich und Keldenich nach Voißel. Ab jetzt heißt es wieder was für den Schnitt tun.

Am Ende stehen 205 Kilometer, 1.891 Höhenmeter und ein Schnitt von 29,3 auf dem Tacho. So muss es sein. Wunderschöne Runde, tolle Organisation! Im nächsten Jahr bin ich wieder mit dabei.


20h von Fell/Thomm

Langsam macht sich Nervosität breit. Heute ist Dienstag und Samstag 19:30 Uhr ist Startschuß für die 20 Stunden von Fell. Die Liste mit allen wichtigen und unwichtigen Dingen liegt parat. Heute werden alle Dinge zusammen gesucht und in einem Raum „gestapelt“. Danach wird der Kofferraum meines Autos wohl für eine Reduktion der Liste sorgen. 😦

Gestern wurde das Rad gereinigt. Kette sauber gemacht, Kurbel und Tretlager neu gefettet und eingesetzt und hoffentlich ist das Knacken im Lenker raus. 😦  Letzter Test ist hoffentlich am Donnerstag. (Wetterprognose ist ok) Bei den Laufrädern gehe ich auf Nummer sicher. Meine Vento’s haben 11-23 drauf. Das ist der Notfall-Laufradsatz. Die richtigen Laufräder haben 12-25 drauf. Die Geschichten vom Anstieg von Fell nach Thomm haben tiefen Respekt hinterlassen…

Leider sieht die Wettervorhersage noch nicht prickelnd aus. 20h Regenschlacht??? Ich hoffe nicht. Aber das ist DER HÖHEPUNKT in diesem Jahr. Da könnte nur Gewitter, Sturm oder Schnee eine Absage meinerseits erzwingen. Es ist jedoch etwas Wehmut mit drin. Leider fahre ich ganz alleine nach Fell. Es wird also nicht dieses geile WIR-GEFÜHL aufkommen wie im vorigen Jahr bei RaR 2011. Schade. Aber hoffentlich schaffen wir es im nächsten Jahr wieder. Ob beim RaR 2013 oder vielleicht bei den 20h von Fell 2013. Oder vielleicht bei Beiden?