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RTF Schwalbe Eilendorf 2012

Im Gegensatz zum vorigen Jahr, ist dieses Mal gutes Wetter vorhergesagt. Und dann sind die Straßen trotzdem beim Start in Hoven nass! 😦

Es ist wieder sehr schön, dass 2 Startorte von den Aachenern angeboten werden. Zum Start der großen Runde sind aber noch nicht viele hier. So passiert es, dass ich schon wenige Kilometer nach dem Start alleine bin und mein Ding bis zum Ende fahre. Zunächst geht es in einem kleinen Schlenker flach bis Kreuzau. Dann kommen die geliebten Berge von Leversbach und Schmidt. Bei der ersten Kontrolle in Leversbach hat wieder keiner mit mir gerechnet. 🙂 Bei der zweiten Kontrolle in Rötgen kommt dann endlich auch die Sonne immer mal wieder raus und ich kann die Armlinge abstreifen. Bei der „belgischen Route“ wurde hier und da was verändert. Aber wie auch im vorigen Jahr, wurde eine schöne Runde ausgesucht. Als ich in Aachen ankomme, rechnet wieder keiner mit den 152km Fahrern aus Hoven. Ich will eigentlich nur ein Stempel. „Stempel? Wo soll ich den machen? Bist du fertig? Nein, ich komme aus Hoven. WAS? “ Nach längerer Diskussion stellt sich heraus, dass sich ein einsamer Mensch hinter einem Gitter an der Einfahrt versteckt hat. Der ist für die Stempel und Verpflegung zuständig. Kleiner Plausch und weiter.

Jetzt kommt der fiese Teil der Strecke. Permanentes Hoch und Runter. Kleine giftige Anstiege. Man kommt nie so richtig in den Rhythmus. Es geht über Breinig, Dorff, Mulartshütte, Rott, „Drei-Lägerbach-Talsperre“ nach Lamersdorf. Der Teil ist wirklich übel. Nach 105 Kilometern tut auch die Steigung in Rott richtig weh!

Nachdem ich Lamersdorf erreicht habe, geht es endlich mit Rückenwind fast nur noch Berg runter oder flach. Schnell noch die Kontrolle in Raffelsbrandt mitgenommen und dann Gas gegeben bis Hoven.

Fazit: Sehr schöne Tour, gutes Wetter aber leider komplett alleine gefahren. Keiner hat mich auf der 152er Runde überholt. Die, die ich eingeholt habe, waren aber leider viel zu langsam. Am Ende stehen 152 Kilometer, 1660 Höhenmeter und ein Schnitt von 30,08 auf dem Tacho. Generalprobe für die 20h von Fell ist gelungen. Nur muss ich mich im Zaum halten, was das Tempo angeht. Die 20h halte ich sonst nicht durch. 😦

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RTC Köln 2012

Bei nicht so guten Wettervorhersagen (Gewitter am Nachmittag) geht es um halb 6 Richtung Köln Zündorf. Anreise kein Problem, alles bestens von der Autobahn kommend ausgeschildert. Tolle Parkmöglichkeiten an einer Schule. Anmeldung problemlos. Bei der Abfahrt deuten sich jedoch die ersten Probleme an. Kinder / Jugendliche waren wohl in der Nacht der Meinung, dass man ein paar Streckenpfeile entfernen könnte… Deshalb hatte ich am Ende noch 15 Extrakilometer auf dem Tacho… 😦

Gott sei Dank haben wir jedoch irgendwann wieder die Streckenpfeile gefunden und dann ging auch alles Bestens. Bis zur ersten Kontrolle setzt leider leichter Regen ein. Wir wurden jedoch nur etwas von unten nass. Das war zu verschmerzen. Nach der ersten Kontrolle wird das Wetter dann aber immer besser. 🙂

Zunächst ist die Strecke leicht wellig. Super zum Rollen! 2. Kontrolle und ein Schnitt von über 30. So ist es fein! Dann fängt aber das Grauen an. Permanenter Wechsel von Steigung und Gefälle. Keine Erholung mehr möglich. Berge, wie sie das Radlerherz liebt und fürchtet. Es wird richtig hart! Die fast 3.000hm sind nicht von schlechten Eltern. Die Verpflegung ist super. Leider gibt es an 2 Verpflegungsstellen nur Getränke mit Kohlensäure. Das sollte im nächsten Jahr geändert werden. Es ist nicht spaßig, wenn einem mehrfach die Trinkflasche unvermittelt um die Ohren fliegt.

Am Ende geht es es noch rund um den Flughafen Köln-Bonn. Sehr schön. Lange Geraden, super Belag und nochmal zum pushen einladend. Man glaubt garnicht, was der Körper noch nach 200km leisten kann. Geschwindigkeiten von fast 40 sind hier noch möglich! Es macht einfach nur Spaß! Die ganze Schinderei vorher ist komplett vergessen und man fährt sich nochmal in einen Rausch.

Am Ende stehen 219 km, 2.921 Höhenmeter und ein Schnitt von 27,99 km/h auf dem Tacho. Vor allem mit dem Schnitt hatte ich am Ende dann doch nicht mehr gerechnet. 🙂

 


RTF Dorff 2012

Heute morgen um 7 Uhr aufgestanden und schöner Sonnenschein! Toll. Als ich dann um 8 Uhr Richtung Breinig fahre, zieht sich der Himmel zu und es sieht plötzlich garnicht mehr gut aus. Naja. Augen zu und durch. Laut WDR4-Wetter soll es erst gegen Nachmittag schlechter werden. Ob die die Wolken übersehen haben?

Als ich in Breinig ankomme, ist dort schon die Hölle los. Eigentlich ein schöner Startort, wenn die leidige Parkplatzgeschichte nicht wäre..

Parkplatz gefunden, schnell zum Anmelden. Alles klappt prima und ist völlig stressfrei. SUPER!

Zurück zum Auto und alles zusammen bauen. Hoffentlich hält das neue Rad. Hoffentlich passen alle Maße. Sicherheitshalber einen Satz Inbusschlüssel eingpackt. Die allererste Fahrt und dann sofort sowas! Das gefällt mir nicht!

Am Start geht alles recht gemächlich zu. Raus aus Breinig und mal schauen, wer dran bleibt wenn man mal etwas Gas gibt. Upps.. Nicht viele. Ganz anders als in Herne. Naja. Dann mach ich mal mein Ding. Ich fahre mein Tempo und lausche ins Rad hinein. Alles sitzt gut. Schaltung und Bremsen ok. Es rollt schön. Irgendwann falle ich in meinen Trott und um mich herum sind keine Fahrer mehr. Egal. Et hät schon alles jot jejange.

Bei Kontrolle 3 wird man hektisch. 🙂 Ich bin der erste der Aufschlägt! 🙂 🙂

Ich bleibe schön in meinem Rhythmus drin und mache nur Pause zum Trinken auffüllen, Bananen greifen und Stempel bekommen. Jetzt ist wieder einer da. SCHÖN! Mit ihm gibt es auf den nächsten 40km (Amstel-Runde) ein schönes hin und her. Spaßig und gut für den Schnitt.

An Kontrolle 4 (gleiche wie 3), schaut er nicht gut aus. 😦

Ich fahre alleine weiter und falle wieder in meinen Marathon-Trott. Ich überhole viele, die auf den kleineren Runden unterwegs waren. An der letzten Kontrolle gibt es dann sogar die GROSSE HARIBOBOX. Das wäre was für Kai gewesen.

Alles hat wie im vorigen Jahr wieder super geklappt. Tolle Strecke, super Leitsystem, gute Ausstattung der Kontrollpunkte und auch noch klasse Wetter. Es blieb trocken und ab und an kam die Sonne raus.

Am Ende 156 Kilometer, ein Schnitt von 27,37km/h und 2.185 Höhenmeter. Diese Strecke ist immer eine Reise wert. TOLL!


Radmarathon in Herne 2012

 

Anfangs lief alles nicht wie geplant. Die Wetterprognose wurde von Tag zu Tag schlechter. Dann viel auch noch mein „Schüler“ Kai aus. Also ging es wieder alleine nach Herne. 5 Uhr aufstehen, 6 Uhr losfahren. Alles genau so perfekt wie voriges Jahr. Super Parkplätze, alles klasse ausgeschildert. Nummer geholt und wieder zurück zum Auto. Rad fertig gemacht und den Regengott um Gnade angefleht. Punkt 7 Uhr geht es los. Sehr Nass von unten und eine geile Gruppe erwischt. Sind auch ein paar Mädels dabei. 🙂

Auf den ersten Kilometern durch Herne geht es noch gemächlich zu. (nur so um die 40km/h) Als wir aber raus aufs Land kommen, geht der Zug ab! Permanent zwischen 45 und 50 km/h. Die Mädels machen auch tierisch Druck! Schnell hat sich die Gruppe verschlankt. Wir sind rund 30 Mann. Dann kommt Bewegung in die vorderen Positionen. Scheiße! Anschluss verpasst. Jetzt sind wir nur noch 9 und wir fahren bis km 150 super zusammen. Alles perfekt. Immer um die 40 auf den längeren Geraden. Und auch der Kreisel funktioniert bis km 150 perfekt! Noch nie gesehen, dass das bei den RTFlern so klappt. 🙂

Bei KM 150 geht dann der Mann mit dem Hammer durch unsere Gruppe. 😦

Am Ende fahren nur noch 3 vorne. Der Rest lässt immer wieder Führungsarbeit aus. Dann habe ich es wohl etwas übertrieben… Als ich aus der Führungsarbeit raus gehe, bin ich nur noch mit einem Alleine. Die anderen sind rund 300m hinter uns. Also Zähne zusammen beißen und weiter. Dummerweise schwächelt auch mein Begleiter und ich finde mich immer öfter und immer länger in der Führung wieder. Ca. 30 KM vor dem Ziel platzt er auch… Diese 30km waren verdammt hart. Wenigstens gab es immer wieder „Beute“ von den anderen Strecken, die jetzt auch auf unseren letzten Kilometern fuhren.

Am Ende 209 Kilometer und 34,81 KM/h im Schnitt. Es war Toll!

ps.: Gott sei Dank ist Kai krank geworden. Der hätte viele böse Dinge mit mir gemacht….. 🙂 🙂


Amstel Gold Race 2012

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Dieses Jahr haben wir den Zuschlag erhalten. Wettervorhersage ok. (ab 14 Uhr „leichte Schauer“). Alle waren hochmotiviert. Harald als „Frischling“ schnupperte zum ersten Mal Rennluft. Und dann direkt hier! 12.000 Starter. Purer Wahnsinn! Harald hat sich dann auch für die 65km Runde entschieden. Trotz eines Defekts hat es ihm sehr gut gefallen. Sehr schön!

Markus, Kai und ich fuhren auf die 150km Schleife. Nach dem Start war es leicht wellig. Nix dolles. Wann kommen die Sagen umwobenen Steigungen? Bei der ersten Kontrolle deuten sich bei Kai leider Knieprobleme an, welche dazu führen, dass er abkürzen muss. Also sind nur noch Markus und ich auf der 150km Runde. Da Markus aber nur ca. 300km dieses Jahr trainiert hat, will er die Schleife zum Dreiländereck „fallen lassen“. Also ist er auch noch weg. Resultat: zu viert gemeinsam gestartet und jeder ist alleine ins Ziel gekommen… Schade!

Ach ja. Da wären ja noch die kleinen Hügel. HAMMER! Manche kannte ich schon aus dem Vorjahr von einer RTF in Dorff. Aber der Keutenberg! 22% sind schon was….

Am Ende bleibt fest zu halten: Harald 65km, Kai 110km, Markus 135km und ich 150km. Harald kam trockenen Fusses ins Ziel. Genau so wie Kai. Hätte Harald auch nicht auf Kai gehört und wäre er nicht mit seinen trockenen Joggingklamotten wieder zurück zum Festzelt gefahren, wäre er auch weiterhin trocken geblieben. So kam Harald mit den sauberen Klamotten in einen Wolkenbruch. Markus hat richtig die Arschkarte gezogen. Er hat Regen, Sturzbäche und Graupel abbekommen. Ich bin dem schlechten Wetter eigentlich immer nur hinterher gefahren. Strassen nass aber nix von oben. 🙂 Die Belohnung für die durchgehaltenen 150km.


RTF „Aachener Start in die Saison“

Alle hatten gute Vorsätze. Am Samstag starten wir mit geballter Kraft.  Leider kam alles anders….

Kai war beruflich verhindert, Markus konnte auch nicht und Harald „zerlegt“ sein Schaltwerk eine Woche vorher… Resultat war, dass ich mich alleine durchkämpfen musste. Und es war ziemlich hart. Grauer Himmel, gerade mal 10 Grad und der Wind war auch übel!

Start war um 10 Uhr. Angezogen war ich wieder wie im Winter.. Da soll man motiviert sein? Bis zum 1. Verpflegungspunkt gings relativ locker zu. Der böige Wind blies von Hinten :-). Kurzer Plausch an der Verpflegung mit Team Nutrixion (Dirk, Jens und ein Unbekannter). Da die Jungs aber von Malle kamen und in Jakobwüllesheim schon wieder auf 53×12 schalteten lies ich die mal lieber ziehen… Also lieber weiter alleine gefahren und dann kam der Wind. Es wurde richtig hart. Im Flachen mit 42×19 und 21er Schnitt und das bei vollem Anschlag! Nicht wirklich schön!

Zwischendurch stellte ich dann noch fest, das meine Trinkflasche schön im Auto stand… Also nur mit dem Trinken an den Verpflegungsstellen zurecht kommen. Ab Berg kam der Wind dann von Vorne Links. Auch nicht schön. Als dann in Schlich leichter Nieselregen einsetzte, entschied ich mich für die mittlere Runde und kam nach 72km mit einem 27,1er Schnitt wieder zurück nach Oberzier.


RTF in Erftstadt

Es geht wieder los! Die 1. RTF des Jahres war heute in Erftstadt. Ganz früh und am Start sah es nicht so gut aus. Leicht neblig und etwas frisch. Also doch Windweste und Windjacke angezogen. Da Mann älter wird, habe ich auch noch eine dünne lange Hose über die 3/4 gezogen. Am Start selber gab es wie immer die wilden Horden der Touristiker, die den Begriff „2er Reihe“ oder „geradeaus fahren“ nicht so richtig verinnerlicht haben. Nach 5 Kilometern des einrollens habe ich mir dann die Frage gestellt, ob ich an meiner Gesundheit hänge oder mal das nächste Krankenhaus testen möchte. Ich habe mich für ersteres entschieden. Also bis KM 60 an meinem „runden Tritt“ gefeilt und kein mal die Scheibe drin gehabt. Schnitt lag trotzdem knapp bei 30. Dann kam die Nummer 11186 (Serienfahrernummer vom BDR) und alles wurde anders…..

Viel will (kann) ich hierüber bis km 108 nicht schreiben. Seht einfach das Resultat:


Amstel Gold Race 2012

Wir haben es tatsächlich geschafft. Wir haben an der Verlosung der Startplätze teilgenommen und gewonnen! SUPER! Nach dem Desaster aus dem Vorjahr….

Jetzt wird das Team zusammen gestellt. Markus kann leider nicht mitfahren. Dafür will Kiste Jens aber teilnehmen. Harald muss noch hart trainieren. Es wäre schön, wenn er bis dahin fit ist. Die alten Säcke im Team (Kai und ich) sind natürlich dabei. Ehrensache!


Rad am Ring 2011

Der Termin naht und eigens hierfür wurde eine neue Seite erstellt. Diese findet Ihr unter Termine. Hier wird alles zu „Rad am Ring“ niedergeschrieben. Vielleicht können  wir auch aktuelle Entwicklungen während des Events posten…


RTF RSG Ford Köln

Pünktlich zur RTF soll das Wetter besser werden. Soll! Aber nur nicht auf der Strecke der RTF! 180km durch Regen, Nieselregen, dichten Nebel und komplett nassen Strassen. Gott sei Dank war der Wetterfrosch nicht zu fassen. Er wäre standrechtlich von allen Teilnehmern erschossen worden.

Nun zur Strecke: Fast pünktlich um 6:05 Uhr ging ich auf die Strecke. Die ersten Kilometer waren nervtötender Stadtverkehr. Alle Ampeln meinten das rote Licht zu zeigen. Danach ging es raus in Richtung Hückeswagen und dann nach Wipperfürth. Nach der ersten Kontrolle kamen dann ersten richtigen Prüfungen. Vorbei an der Kerspetalsperre näherten wir uns dem höchsten Punkt der Strecke. Hiernach ging es permanent rauf und runter. Dies machte einen schön mürbe. Aber trotzdem war alles super. Es war eine wunderschöne Strecke, die man streckenweise nur erahnen konnte, weil wir auf den Höhen stellenweise nur 30 Meter Sicht hatten. Die Abfahrten fanden dann streckenweise im Blindflug statt. (Es wird schon keine enge Kurve kommen…)

Vorbei am Listerstausee ging es dann auf die Heimreise. Es folgte die Aggertalsperre und wir ließen Gummersbach links liegen. Durch Bergisch-Gladbach gelangten wir dann bei strahlendem Sonnenschein wieder zurück nach Holweide. SUPER! Wenigstens 20 Kilometer durch Sonnenschein.

Nächstes Mal wird alles besser. Die Organisation war Klasse. Manche Wegweiser waren zwar ziemlich optimistisch Angebracht, was bei gutem Wetter wahrscheinlich kein Problem war. Aber bei Nebel hat man kaum Reaktionszeit…. Die Verpflegung ließ auch keine Wünsche offen. Weiter so und immer gerne wieder!