Cycle Sports Club Soller

Uncategorized

Der schnellste Radfahrer der Welt

Hier haben wir noch ein kleines Highlight zu vermelden. Während unseres Aufenthalts auf Mallorca, trafen Kai und ich auf den schnellsten Radfahrer der Welt. Fred Rompelberg hat es geschafft, hinter einem umgebauten Dragster auf einem Salzsee die unglaubliche Geschwindigkeit von 268 km/h mit einem Fahrrad zu erreichen.

Was lag da näher, als ihn mit dem Team CSC-Soller und der Moskovskaya Cycling Crew auf einem Bild zu verewigen?

SCAN3747_001

Advertisements

Tag 2

Heute morgen haben sich unsere Wege getrennt. Kai wollte es ruhig angehen [wenn knapp über 100km bei einem 26er Schnitt ruhig sind:) ]und ich wollte die Königsetappe fahren.

Bei mir lief es anfangs gut. Alle Radfahrer vor mir ignoriert. Dann kam Algaida. Durchfahrt verboten. Für Autos und bestimmt nicht für Biked. Also flott an 2 Autos der Polizei vorbei. Dann Kurs auf das Tramontana Gebirge.
Die Wolken zogen sich um den Puig zu. Aber egal.
Die ersten Kilometer bis zum Abzweig Kloster Lluc liefen spitze. Konstant 18er Schnitt. Aber dann wurde es Sau kalt. Gefühlte 10 Grad am Cuber. Langarmtrikot an und 14.5km Abfahrt. In Soller war ich ein Eiszapfen. Total durchgefroren ging es dann zum Col de Soller. Trikot aus und wieder einen Rhythmus finden. Brutales Ding nach dem Puig. Aber voll in der Sonne. Herrlich. Dann noch mit schönem Rückenwind nach Hause. 148km. Prächtig!

Meine Gruppe lief auch gut. Hat Spass gemacht! War der einzige Deutsche, hatte aber 5 Österreicher zur Unterstützung. Richtung war die selbe wie gestern, wobei der Mittagsbreak in Colonia St. Jordi war, traumhaft. Der Name ist Programm :).

20130311-190600.jpg          20130311-190654.jpg

20130311-190700.jpg         20130311-190721.jpg

20130311-190712.jpg           20130311-190727.jpg

20130311-190735.jpg

20130311-190742.jpg                20130311-190748.jpg

20130311-190754.jpg20130311-190813.jpg


Trainingslager Malle

Trotz (oder gerade wegen) des anhaltenden Winterwetters in Deutschland, gilt es den ersten Saisonhöhepunkt in Angriff zunehmen.

Nachdem wir die letzten Jahre immer nur geträumt (verzällt) haben, fahren Frank und Kai eine Woche ins Trainingslager zu Fred (:-)). Frank hat schon seine alten Karten entstaubt und wir sind schon fleissig am Planen!

Karte_Malle

Plan ist eine Sonderseite mit Tagebuch zuerstellen (Frank?), um täglich unsere Erlebnisse zu bloggen.

Hier geht’s dort hin!

 


2012 in review

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.

Hier ist ein Auszug:

600 Personen haben 2012 den Gipfel des Mount Everest erreicht. Dieser Blog hat 2012 über 2.500 Aufrufe bekommen. Hätte jede Person, die den Gipfel des Mount Everest erreicht hat, diesen Blog aufgerufen, würde es 4 Jahre dauern, um so viele Aufrufe zu erhalten.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.


Toertocht WK wielrennen 2012

Oder für die nicht niederländisch sprechende Mehrheit „Tourversion des Weltmeisterschaftsrennen 2012“.

Wenn die WM schon vor unserer Haustür ist und auch noch eine Tourversion angeboten wird, müssen wir quasi dort mitfahren. Der Wettergott hat auch mitgespielt und so saßen wir morgens um 07.oo Uhr mal wieder im Teambus nach Limburg. Hatten wir im April auch noch nicht gedacht, dass wir im halben Jahr wieder da sind 🙂

Start- und Ziel war am Megaland, wo auch Limburg Mooistje startet. Nachdem die Mehrzahl Trainingsrückstand hat (wobei die Mannschaftssumme stimmt :-)) haben wir uns für die entspannte 87km  Runde mit 7 verzeichneten Ansteigen entschieden. Das war auch goldrichtig, weil wir so ohne größere Problem rund kamen.  Wobei Frank permanent im GA1 blieb. Anfahrt, Parken, Auschilderung und Verpflegung waren wie erwartet sehr gut. Mal davon abgesehen, das die meisten Holländer wie Sau Auto und Fahrrad fahren, war es ein gelungener Vormittag!

Besonderes Highlight war die Überraschung der Teamkollegen. Nachdem ich auf der letzten Ausfahrt gefordert habe, das dem neuen Hahnenkönig nun für 1 Jahr Respekt und Windschatten zu zollen sei, haben sich Frank und Markus nicht lumpen lassen und mir heimlich eine Krone auf den Helm gebunden (siehe Foto). Leider wussten wir nicht, was auf holländisch „Hahnenkönig“ heisst und „Chickenking“ fande ich auch nicht so prall. So haben wir uns auf Geburtstag geeinigt bei der Frage nach dem Hintergrund. Schön fand ich auch die Erklärung „Siegerkrone vom Giro“. Alle hatten Ihren Spass (besonders die Kinder am Strassenrand“) und wir konnten etwas am humorlosen Image der Deutschen arbeiten. Im Ziel gab es dann noch ein Exklusivinterview und als Dank ein zu kleines WM Trikot (da freut sich Frank sehr drüber).

Rundum ein gelungene Event. Mehr Fotos gibt es unter der Diashow.


Int. 16 Talsperren Rundfahrt

Die Wettervorhersage ließ sich ganz gut lesen. Nur am Nachmittag kleinere Schauer von 1mm. Also nicht der Rede wert.

Morgens um 4:15 klingelte der Wetter. Uhh! Das tut weh. Aber da die Vorfreude schon recht groß war, ging es schnell aus dem Bett. Um 5 Uhr war ich schon mit dem Auto unterwegs nach Gevelsberg. 6:15 Ankunft und direkt zur Anmeldung. Obwohl ich um 6:30 am Start war, waren schon einige unterwegs. MIST! Leute vor mir ist ziemlich scheiße! Hoffentlich gehe ich das Ganze nicht zu schnell an. Kurz hinter Gevelsberg rolle ich dann auch auf eine größere Gruppe von ca. 20 Mann auf. Ein paar Kilometer halte ich mich hier auf und versuche verzweifelt in den Tritt zu kommen. Aber die sind definitiv zu langsam unterwegs. Das bringt nix. Also raus und dran vorbei. Im Nachhinein wäre ich lieber noch ein paar Kilometer in der Gruppe geblieben….

Die Strecke ist extrem wellig. Am Anfang kann man immer davon aus gehen, dass man bis auf ca. 300m ü.N.N. fährt und dann die Abfahrt kommt. Ab der Mitte dann (logischerweise) 400m ü.N.N. 😦

Aber die Berge sind Klasse. Super gut zu fahren. Die Landschaft fliegt an einem vorbei und die ist wirklich traumhaft schön. Ach ja: DAS WETTER!
Nasse Strassen zum Start sind ja halb so wild. Aber wenn ich den Frosch von Wetter.com zu fassen bekomme, landet er in der Pfanne! Regen ab KM 40 bis ca. KM 150! Und nix 1mm! Stellenweise richtig heftig!

Bis Verpflegung 3 läuft alles super. Schnitt trotz Bergen bei fast 30. 🙂 Aber jetzt kommt das, was ich eigentlich als Änfängerfehler bezeichnen muss. Nix an Verpflegung 3 gegessen und nur eine Banane eingepackt. Und es kommt, was kommen muss. Zwischen 3 und 4 geht es zur Sache. Ein Anstieg von der Qualität des Kierlings mit einer Länge von über 2 Kilometer! Hammer! Da gab es richtig Probleme mit dem 23er. Und dazu kommt natürlich auch noch, dass die Banane nicht reicht. Der Mann mit dem Hammer im Nacken und noch ein paar Kilometer bis zur nächsten Verpflegung waren mental grenzwertig.

Als ich dann die 4. Verpflegung erreichte, haben ich noch nie 2 Sahne-Milchreis mit so einem Genuss gegessen. Noch ein süßes Brötchen mit Schokolade (lecker) reingestopft und die 40km bis zur Kontrolle 5 ruhig angehen lassen. Nach den Kalorien und dem Zucker ging es mir aber wieder besser. Obowhl ich langsam fand, dass die Berge schon mal ihr Ende finden könnten. Aber der Wunsch nach einfach  nur 20 Kilometer rollen in der Ebene wurde zu keinster Zeit erfüllt.

Am Ende war es trotzdem ein toller Marathon. Klasse Orga, excellente Beschilderung, an jedem Kontrollpunkt was das Radfahrerherz begehrt. Es waren traumhaft schöne 228 Kilometer die uns bis zum Biggesee führten und mit über 2.700 Höhenmetern auch einiges an Steigungen boten. Am Ende gab es trotz Einbruch noch einen Schnitt von 27,4.

Nächstes Jahr gerne wieder.


Radmarathon Condor Immendorf

Endlich einmal ein Marathon, bei welchem ich nicht ängstlich auf die Wetterprognose schauen muss. Kurze Sachen angezogen und (glücklicherweise) auch die Windweste und die Armlinge gegriffen. Auf den ersten Kilometern und auch in der Eifel war es stellenweise ziemlich frisch. Zuerst ging es flach in Richtung Satzvey. Danach über bekannte und unbekannte Wege in einer großen Schleife durch die Eifel. Wir passierten Rheinbach, Mechernich, Nettersheim, Schmidtheim. Wir fahren am Dahlemer Binz vorbei. (Mann, hier war ich als Kind mal!) Und dann wird es richtig knackig. Vor Reifferscheidt geht’s rechts ab auf die Sistiger Höhe. Ein Anstieg nach meinem Geschmack. Lang und nicht gerade so steil. SCHÖÖÖÖÖÖN!

Danach geht es über Rinnen, Sötenich und Keldenich nach Voißel. Ab jetzt heißt es wieder was für den Schnitt tun.

Am Ende stehen 205 Kilometer, 1.891 Höhenmeter und ein Schnitt von 29,3 auf dem Tacho. So muss es sein. Wunderschöne Runde, tolle Organisation! Im nächsten Jahr bin ich wieder mit dabei.


Barbecue 2012

Ein neuer „Event“ ist geboren! Der Vater ist eindeutig Harald. Seit längerem schon treibt er ein gemeinsames Grillen voran. Das wollten wir natürlich nicht blockieren 🙂 . Gestern war es dann endlich so weit.

Los ging es stilvoll mit einer wunderbaren Pre-Barbecue Tour durch unsere wunderschöne Eifel (Nideggen, Schmidt, Rollersbroich, Simonskall und zurück). Hat echt Spass gemacht. Traumhaftes Sommerwetter und eine starke 5-köpfige Gruppe (Frank, Harald, Jens, Kai, Markus).

Anschließend verbrachten wir einen schönen Abend bei Haralds Eltern (danke an Harald für die Organisation) bei lecker Grillgut, Salaten, Peters Kölsch und Ritzelverzäll.

Sollten wir auf alle Fälle nächstes Jahr wiederholen!


20h von Fell/Thomm

Langsam macht sich Nervosität breit. Heute ist Dienstag und Samstag 19:30 Uhr ist Startschuß für die 20 Stunden von Fell. Die Liste mit allen wichtigen und unwichtigen Dingen liegt parat. Heute werden alle Dinge zusammen gesucht und in einem Raum „gestapelt“. Danach wird der Kofferraum meines Autos wohl für eine Reduktion der Liste sorgen. 😦

Gestern wurde das Rad gereinigt. Kette sauber gemacht, Kurbel und Tretlager neu gefettet und eingesetzt und hoffentlich ist das Knacken im Lenker raus. 😦  Letzter Test ist hoffentlich am Donnerstag. (Wetterprognose ist ok) Bei den Laufrädern gehe ich auf Nummer sicher. Meine Vento’s haben 11-23 drauf. Das ist der Notfall-Laufradsatz. Die richtigen Laufräder haben 12-25 drauf. Die Geschichten vom Anstieg von Fell nach Thomm haben tiefen Respekt hinterlassen…

Leider sieht die Wettervorhersage noch nicht prickelnd aus. 20h Regenschlacht??? Ich hoffe nicht. Aber das ist DER HÖHEPUNKT in diesem Jahr. Da könnte nur Gewitter, Sturm oder Schnee eine Absage meinerseits erzwingen. Es ist jedoch etwas Wehmut mit drin. Leider fahre ich ganz alleine nach Fell. Es wird also nicht dieses geile WIR-GEFÜHL aufkommen wie im vorigen Jahr bei RaR 2011. Schade. Aber hoffentlich schaffen wir es im nächsten Jahr wieder. Ob beim RaR 2013 oder vielleicht bei den 20h von Fell 2013. Oder vielleicht bei Beiden?


RTF Schwalbe Eilendorf 2012

Im Gegensatz zum vorigen Jahr, ist dieses Mal gutes Wetter vorhergesagt. Und dann sind die Straßen trotzdem beim Start in Hoven nass! 😦

Es ist wieder sehr schön, dass 2 Startorte von den Aachenern angeboten werden. Zum Start der großen Runde sind aber noch nicht viele hier. So passiert es, dass ich schon wenige Kilometer nach dem Start alleine bin und mein Ding bis zum Ende fahre. Zunächst geht es in einem kleinen Schlenker flach bis Kreuzau. Dann kommen die geliebten Berge von Leversbach und Schmidt. Bei der ersten Kontrolle in Leversbach hat wieder keiner mit mir gerechnet. 🙂 Bei der zweiten Kontrolle in Rötgen kommt dann endlich auch die Sonne immer mal wieder raus und ich kann die Armlinge abstreifen. Bei der „belgischen Route“ wurde hier und da was verändert. Aber wie auch im vorigen Jahr, wurde eine schöne Runde ausgesucht. Als ich in Aachen ankomme, rechnet wieder keiner mit den 152km Fahrern aus Hoven. Ich will eigentlich nur ein Stempel. „Stempel? Wo soll ich den machen? Bist du fertig? Nein, ich komme aus Hoven. WAS? “ Nach längerer Diskussion stellt sich heraus, dass sich ein einsamer Mensch hinter einem Gitter an der Einfahrt versteckt hat. Der ist für die Stempel und Verpflegung zuständig. Kleiner Plausch und weiter.

Jetzt kommt der fiese Teil der Strecke. Permanentes Hoch und Runter. Kleine giftige Anstiege. Man kommt nie so richtig in den Rhythmus. Es geht über Breinig, Dorff, Mulartshütte, Rott, „Drei-Lägerbach-Talsperre“ nach Lamersdorf. Der Teil ist wirklich übel. Nach 105 Kilometern tut auch die Steigung in Rott richtig weh!

Nachdem ich Lamersdorf erreicht habe, geht es endlich mit Rückenwind fast nur noch Berg runter oder flach. Schnell noch die Kontrolle in Raffelsbrandt mitgenommen und dann Gas gegeben bis Hoven.

Fazit: Sehr schöne Tour, gutes Wetter aber leider komplett alleine gefahren. Keiner hat mich auf der 152er Runde überholt. Die, die ich eingeholt habe, waren aber leider viel zu langsam. Am Ende stehen 152 Kilometer, 1660 Höhenmeter und ein Schnitt von 30,08 auf dem Tacho. Generalprobe für die 20h von Fell ist gelungen. Nur muss ich mich im Zaum halten, was das Tempo angeht. Die 20h halte ich sonst nicht durch. 😦