Cycle Sports Club Soller

Letztes

Toertocht WK wielrennen 2012

Oder für die nicht niederländisch sprechende Mehrheit „Tourversion des Weltmeisterschaftsrennen 2012“.

Wenn die WM schon vor unserer Haustür ist und auch noch eine Tourversion angeboten wird, müssen wir quasi dort mitfahren. Der Wettergott hat auch mitgespielt und so saßen wir morgens um 07.oo Uhr mal wieder im Teambus nach Limburg. Hatten wir im April auch noch nicht gedacht, dass wir im halben Jahr wieder da sind 🙂

Start- und Ziel war am Megaland, wo auch Limburg Mooistje startet. Nachdem die Mehrzahl Trainingsrückstand hat (wobei die Mannschaftssumme stimmt :-)) haben wir uns für die entspannte 87km  Runde mit 7 verzeichneten Ansteigen entschieden. Das war auch goldrichtig, weil wir so ohne größere Problem rund kamen.  Wobei Frank permanent im GA1 blieb. Anfahrt, Parken, Auschilderung und Verpflegung waren wie erwartet sehr gut. Mal davon abgesehen, das die meisten Holländer wie Sau Auto und Fahrrad fahren, war es ein gelungener Vormittag!

Besonderes Highlight war die Überraschung der Teamkollegen. Nachdem ich auf der letzten Ausfahrt gefordert habe, das dem neuen Hahnenkönig nun für 1 Jahr Respekt und Windschatten zu zollen sei, haben sich Frank und Markus nicht lumpen lassen und mir heimlich eine Krone auf den Helm gebunden (siehe Foto). Leider wussten wir nicht, was auf holländisch „Hahnenkönig“ heisst und „Chickenking“ fande ich auch nicht so prall. So haben wir uns auf Geburtstag geeinigt bei der Frage nach dem Hintergrund. Schön fand ich auch die Erklärung „Siegerkrone vom Giro“. Alle hatten Ihren Spass (besonders die Kinder am Strassenrand“) und wir konnten etwas am humorlosen Image der Deutschen arbeiten. Im Ziel gab es dann noch ein Exklusivinterview und als Dank ein zu kleines WM Trikot (da freut sich Frank sehr drüber).

Rundum ein gelungene Event. Mehr Fotos gibt es unter der Diashow.

Advertisements

Int. 16 Talsperren Rundfahrt

Die Wettervorhersage ließ sich ganz gut lesen. Nur am Nachmittag kleinere Schauer von 1mm. Also nicht der Rede wert.

Morgens um 4:15 klingelte der Wetter. Uhh! Das tut weh. Aber da die Vorfreude schon recht groß war, ging es schnell aus dem Bett. Um 5 Uhr war ich schon mit dem Auto unterwegs nach Gevelsberg. 6:15 Ankunft und direkt zur Anmeldung. Obwohl ich um 6:30 am Start war, waren schon einige unterwegs. MIST! Leute vor mir ist ziemlich scheiße! Hoffentlich gehe ich das Ganze nicht zu schnell an. Kurz hinter Gevelsberg rolle ich dann auch auf eine größere Gruppe von ca. 20 Mann auf. Ein paar Kilometer halte ich mich hier auf und versuche verzweifelt in den Tritt zu kommen. Aber die sind definitiv zu langsam unterwegs. Das bringt nix. Also raus und dran vorbei. Im Nachhinein wäre ich lieber noch ein paar Kilometer in der Gruppe geblieben….

Die Strecke ist extrem wellig. Am Anfang kann man immer davon aus gehen, dass man bis auf ca. 300m ü.N.N. fährt und dann die Abfahrt kommt. Ab der Mitte dann (logischerweise) 400m ü.N.N. 😦

Aber die Berge sind Klasse. Super gut zu fahren. Die Landschaft fliegt an einem vorbei und die ist wirklich traumhaft schön. Ach ja: DAS WETTER!
Nasse Strassen zum Start sind ja halb so wild. Aber wenn ich den Frosch von Wetter.com zu fassen bekomme, landet er in der Pfanne! Regen ab KM 40 bis ca. KM 150! Und nix 1mm! Stellenweise richtig heftig!

Bis Verpflegung 3 läuft alles super. Schnitt trotz Bergen bei fast 30. 🙂 Aber jetzt kommt das, was ich eigentlich als Änfängerfehler bezeichnen muss. Nix an Verpflegung 3 gegessen und nur eine Banane eingepackt. Und es kommt, was kommen muss. Zwischen 3 und 4 geht es zur Sache. Ein Anstieg von der Qualität des Kierlings mit einer Länge von über 2 Kilometer! Hammer! Da gab es richtig Probleme mit dem 23er. Und dazu kommt natürlich auch noch, dass die Banane nicht reicht. Der Mann mit dem Hammer im Nacken und noch ein paar Kilometer bis zur nächsten Verpflegung waren mental grenzwertig.

Als ich dann die 4. Verpflegung erreichte, haben ich noch nie 2 Sahne-Milchreis mit so einem Genuss gegessen. Noch ein süßes Brötchen mit Schokolade (lecker) reingestopft und die 40km bis zur Kontrolle 5 ruhig angehen lassen. Nach den Kalorien und dem Zucker ging es mir aber wieder besser. Obowhl ich langsam fand, dass die Berge schon mal ihr Ende finden könnten. Aber der Wunsch nach einfach  nur 20 Kilometer rollen in der Ebene wurde zu keinster Zeit erfüllt.

Am Ende war es trotzdem ein toller Marathon. Klasse Orga, excellente Beschilderung, an jedem Kontrollpunkt was das Radfahrerherz begehrt. Es waren traumhaft schöne 228 Kilometer die uns bis zum Biggesee führten und mit über 2.700 Höhenmetern auch einiges an Steigungen boten. Am Ende gab es trotz Einbruch noch einen Schnitt von 27,4.

Nächstes Jahr gerne wieder.

Radmarathon Condor Immendorf

Endlich einmal ein Marathon, bei welchem ich nicht ängstlich auf die Wetterprognose schauen muss. Kurze Sachen angezogen und (glücklicherweise) auch die Windweste und die Armlinge gegriffen. Auf den ersten Kilometern und auch in der Eifel war es stellenweise ziemlich frisch. Zuerst ging es flach in Richtung Satzvey. Danach über bekannte und unbekannte Wege in einer großen Schleife durch die Eifel. Wir passierten Rheinbach, Mechernich, Nettersheim, Schmidtheim. Wir fahren am Dahlemer Binz vorbei. (Mann, hier war ich als Kind mal!) Und dann wird es richtig knackig. Vor Reifferscheidt geht’s rechts ab auf die Sistiger Höhe. Ein Anstieg nach meinem Geschmack. Lang und nicht gerade so steil. SCHÖÖÖÖÖÖN!

Danach geht es über Rinnen, Sötenich und Keldenich nach Voißel. Ab jetzt heißt es wieder was für den Schnitt tun.

Am Ende stehen 205 Kilometer, 1.891 Höhenmeter und ein Schnitt von 29,3 auf dem Tacho. So muss es sein. Wunderschöne Runde, tolle Organisation! Im nächsten Jahr bin ich wieder mit dabei.

Barbecue 2012

Ein neuer „Event“ ist geboren! Der Vater ist eindeutig Harald. Seit längerem schon treibt er ein gemeinsames Grillen voran. Das wollten wir natürlich nicht blockieren 🙂 . Gestern war es dann endlich so weit.

Los ging es stilvoll mit einer wunderbaren Pre-Barbecue Tour durch unsere wunderschöne Eifel (Nideggen, Schmidt, Rollersbroich, Simonskall und zurück). Hat echt Spass gemacht. Traumhaftes Sommerwetter und eine starke 5-köpfige Gruppe (Frank, Harald, Jens, Kai, Markus).

Anschließend verbrachten wir einen schönen Abend bei Haralds Eltern (danke an Harald für die Organisation) bei lecker Grillgut, Salaten, Peters Kölsch und Ritzelverzäll.

Sollten wir auf alle Fälle nächstes Jahr wiederholen!

20h von Fell/Thomm

Langsam macht sich Nervosität breit. Heute ist Dienstag und Samstag 19:30 Uhr ist Startschuß für die 20 Stunden von Fell. Die Liste mit allen wichtigen und unwichtigen Dingen liegt parat. Heute werden alle Dinge zusammen gesucht und in einem Raum „gestapelt“. Danach wird der Kofferraum meines Autos wohl für eine Reduktion der Liste sorgen. 😦

Gestern wurde das Rad gereinigt. Kette sauber gemacht, Kurbel und Tretlager neu gefettet und eingesetzt und hoffentlich ist das Knacken im Lenker raus. 😦  Letzter Test ist hoffentlich am Donnerstag. (Wetterprognose ist ok) Bei den Laufrädern gehe ich auf Nummer sicher. Meine Vento’s haben 11-23 drauf. Das ist der Notfall-Laufradsatz. Die richtigen Laufräder haben 12-25 drauf. Die Geschichten vom Anstieg von Fell nach Thomm haben tiefen Respekt hinterlassen…

Leider sieht die Wettervorhersage noch nicht prickelnd aus. 20h Regenschlacht??? Ich hoffe nicht. Aber das ist DER HÖHEPUNKT in diesem Jahr. Da könnte nur Gewitter, Sturm oder Schnee eine Absage meinerseits erzwingen. Es ist jedoch etwas Wehmut mit drin. Leider fahre ich ganz alleine nach Fell. Es wird also nicht dieses geile WIR-GEFÜHL aufkommen wie im vorigen Jahr bei RaR 2011. Schade. Aber hoffentlich schaffen wir es im nächsten Jahr wieder. Ob beim RaR 2013 oder vielleicht bei den 20h von Fell 2013. Oder vielleicht bei Beiden?

RTF Schwalbe Eilendorf 2012

Im Gegensatz zum vorigen Jahr, ist dieses Mal gutes Wetter vorhergesagt. Und dann sind die Straßen trotzdem beim Start in Hoven nass! 😦

Es ist wieder sehr schön, dass 2 Startorte von den Aachenern angeboten werden. Zum Start der großen Runde sind aber noch nicht viele hier. So passiert es, dass ich schon wenige Kilometer nach dem Start alleine bin und mein Ding bis zum Ende fahre. Zunächst geht es in einem kleinen Schlenker flach bis Kreuzau. Dann kommen die geliebten Berge von Leversbach und Schmidt. Bei der ersten Kontrolle in Leversbach hat wieder keiner mit mir gerechnet. 🙂 Bei der zweiten Kontrolle in Rötgen kommt dann endlich auch die Sonne immer mal wieder raus und ich kann die Armlinge abstreifen. Bei der „belgischen Route“ wurde hier und da was verändert. Aber wie auch im vorigen Jahr, wurde eine schöne Runde ausgesucht. Als ich in Aachen ankomme, rechnet wieder keiner mit den 152km Fahrern aus Hoven. Ich will eigentlich nur ein Stempel. „Stempel? Wo soll ich den machen? Bist du fertig? Nein, ich komme aus Hoven. WAS? “ Nach längerer Diskussion stellt sich heraus, dass sich ein einsamer Mensch hinter einem Gitter an der Einfahrt versteckt hat. Der ist für die Stempel und Verpflegung zuständig. Kleiner Plausch und weiter.

Jetzt kommt der fiese Teil der Strecke. Permanentes Hoch und Runter. Kleine giftige Anstiege. Man kommt nie so richtig in den Rhythmus. Es geht über Breinig, Dorff, Mulartshütte, Rott, „Drei-Lägerbach-Talsperre“ nach Lamersdorf. Der Teil ist wirklich übel. Nach 105 Kilometern tut auch die Steigung in Rott richtig weh!

Nachdem ich Lamersdorf erreicht habe, geht es endlich mit Rückenwind fast nur noch Berg runter oder flach. Schnell noch die Kontrolle in Raffelsbrandt mitgenommen und dann Gas gegeben bis Hoven.

Fazit: Sehr schöne Tour, gutes Wetter aber leider komplett alleine gefahren. Keiner hat mich auf der 152er Runde überholt. Die, die ich eingeholt habe, waren aber leider viel zu langsam. Am Ende stehen 152 Kilometer, 1660 Höhenmeter und ein Schnitt von 30,08 auf dem Tacho. Generalprobe für die 20h von Fell ist gelungen. Nur muss ich mich im Zaum halten, was das Tempo angeht. Die 20h halte ich sonst nicht durch. 😦

RTC Köln 2012

Bei nicht so guten Wettervorhersagen (Gewitter am Nachmittag) geht es um halb 6 Richtung Köln Zündorf. Anreise kein Problem, alles bestens von der Autobahn kommend ausgeschildert. Tolle Parkmöglichkeiten an einer Schule. Anmeldung problemlos. Bei der Abfahrt deuten sich jedoch die ersten Probleme an. Kinder / Jugendliche waren wohl in der Nacht der Meinung, dass man ein paar Streckenpfeile entfernen könnte… Deshalb hatte ich am Ende noch 15 Extrakilometer auf dem Tacho… 😦

Gott sei Dank haben wir jedoch irgendwann wieder die Streckenpfeile gefunden und dann ging auch alles Bestens. Bis zur ersten Kontrolle setzt leider leichter Regen ein. Wir wurden jedoch nur etwas von unten nass. Das war zu verschmerzen. Nach der ersten Kontrolle wird das Wetter dann aber immer besser. 🙂

Zunächst ist die Strecke leicht wellig. Super zum Rollen! 2. Kontrolle und ein Schnitt von über 30. So ist es fein! Dann fängt aber das Grauen an. Permanenter Wechsel von Steigung und Gefälle. Keine Erholung mehr möglich. Berge, wie sie das Radlerherz liebt und fürchtet. Es wird richtig hart! Die fast 3.000hm sind nicht von schlechten Eltern. Die Verpflegung ist super. Leider gibt es an 2 Verpflegungsstellen nur Getränke mit Kohlensäure. Das sollte im nächsten Jahr geändert werden. Es ist nicht spaßig, wenn einem mehrfach die Trinkflasche unvermittelt um die Ohren fliegt.

Am Ende geht es es noch rund um den Flughafen Köln-Bonn. Sehr schön. Lange Geraden, super Belag und nochmal zum pushen einladend. Man glaubt garnicht, was der Körper noch nach 200km leisten kann. Geschwindigkeiten von fast 40 sind hier noch möglich! Es macht einfach nur Spaß! Die ganze Schinderei vorher ist komplett vergessen und man fährt sich nochmal in einen Rausch.

Am Ende stehen 219 km, 2.921 Höhenmeter und ein Schnitt von 27,99 km/h auf dem Tacho. Vor allem mit dem Schnitt hatte ich am Ende dann doch nicht mehr gerechnet. 🙂

 

RTF Dorff 2012

Heute morgen um 7 Uhr aufgestanden und schöner Sonnenschein! Toll. Als ich dann um 8 Uhr Richtung Breinig fahre, zieht sich der Himmel zu und es sieht plötzlich garnicht mehr gut aus. Naja. Augen zu und durch. Laut WDR4-Wetter soll es erst gegen Nachmittag schlechter werden. Ob die die Wolken übersehen haben?

Als ich in Breinig ankomme, ist dort schon die Hölle los. Eigentlich ein schöner Startort, wenn die leidige Parkplatzgeschichte nicht wäre..

Parkplatz gefunden, schnell zum Anmelden. Alles klappt prima und ist völlig stressfrei. SUPER!

Zurück zum Auto und alles zusammen bauen. Hoffentlich hält das neue Rad. Hoffentlich passen alle Maße. Sicherheitshalber einen Satz Inbusschlüssel eingpackt. Die allererste Fahrt und dann sofort sowas! Das gefällt mir nicht!

Am Start geht alles recht gemächlich zu. Raus aus Breinig und mal schauen, wer dran bleibt wenn man mal etwas Gas gibt. Upps.. Nicht viele. Ganz anders als in Herne. Naja. Dann mach ich mal mein Ding. Ich fahre mein Tempo und lausche ins Rad hinein. Alles sitzt gut. Schaltung und Bremsen ok. Es rollt schön. Irgendwann falle ich in meinen Trott und um mich herum sind keine Fahrer mehr. Egal. Et hät schon alles jot jejange.

Bei Kontrolle 3 wird man hektisch. 🙂 Ich bin der erste der Aufschlägt! 🙂 🙂

Ich bleibe schön in meinem Rhythmus drin und mache nur Pause zum Trinken auffüllen, Bananen greifen und Stempel bekommen. Jetzt ist wieder einer da. SCHÖN! Mit ihm gibt es auf den nächsten 40km (Amstel-Runde) ein schönes hin und her. Spaßig und gut für den Schnitt.

An Kontrolle 4 (gleiche wie 3), schaut er nicht gut aus. 😦

Ich fahre alleine weiter und falle wieder in meinen Marathon-Trott. Ich überhole viele, die auf den kleineren Runden unterwegs waren. An der letzten Kontrolle gibt es dann sogar die GROSSE HARIBOBOX. Das wäre was für Kai gewesen.

Alles hat wie im vorigen Jahr wieder super geklappt. Tolle Strecke, super Leitsystem, gute Ausstattung der Kontrollpunkte und auch noch klasse Wetter. Es blieb trocken und ab und an kam die Sonne raus.

Am Ende 156 Kilometer, ein Schnitt von 27,37km/h und 2.185 Höhenmeter. Diese Strecke ist immer eine Reise wert. TOLL!

Radmarathon in Herne 2012

 

Anfangs lief alles nicht wie geplant. Die Wetterprognose wurde von Tag zu Tag schlechter. Dann viel auch noch mein „Schüler“ Kai aus. Also ging es wieder alleine nach Herne. 5 Uhr aufstehen, 6 Uhr losfahren. Alles genau so perfekt wie voriges Jahr. Super Parkplätze, alles klasse ausgeschildert. Nummer geholt und wieder zurück zum Auto. Rad fertig gemacht und den Regengott um Gnade angefleht. Punkt 7 Uhr geht es los. Sehr Nass von unten und eine geile Gruppe erwischt. Sind auch ein paar Mädels dabei. 🙂

Auf den ersten Kilometern durch Herne geht es noch gemächlich zu. (nur so um die 40km/h) Als wir aber raus aufs Land kommen, geht der Zug ab! Permanent zwischen 45 und 50 km/h. Die Mädels machen auch tierisch Druck! Schnell hat sich die Gruppe verschlankt. Wir sind rund 30 Mann. Dann kommt Bewegung in die vorderen Positionen. Scheiße! Anschluss verpasst. Jetzt sind wir nur noch 9 und wir fahren bis km 150 super zusammen. Alles perfekt. Immer um die 40 auf den längeren Geraden. Und auch der Kreisel funktioniert bis km 150 perfekt! Noch nie gesehen, dass das bei den RTFlern so klappt. 🙂

Bei KM 150 geht dann der Mann mit dem Hammer durch unsere Gruppe. 😦

Am Ende fahren nur noch 3 vorne. Der Rest lässt immer wieder Führungsarbeit aus. Dann habe ich es wohl etwas übertrieben… Als ich aus der Führungsarbeit raus gehe, bin ich nur noch mit einem Alleine. Die anderen sind rund 300m hinter uns. Also Zähne zusammen beißen und weiter. Dummerweise schwächelt auch mein Begleiter und ich finde mich immer öfter und immer länger in der Führung wieder. Ca. 30 KM vor dem Ziel platzt er auch… Diese 30km waren verdammt hart. Wenigstens gab es immer wieder „Beute“ von den anderen Strecken, die jetzt auch auf unseren letzten Kilometern fuhren.

Am Ende 209 Kilometer und 34,81 KM/h im Schnitt. Es war Toll!

ps.: Gott sei Dank ist Kai krank geworden. Der hätte viele böse Dinge mit mir gemacht….. 🙂 🙂

Amstel Gold Race 2012

Image

Dieses Jahr haben wir den Zuschlag erhalten. Wettervorhersage ok. (ab 14 Uhr „leichte Schauer“). Alle waren hochmotiviert. Harald als „Frischling“ schnupperte zum ersten Mal Rennluft. Und dann direkt hier! 12.000 Starter. Purer Wahnsinn! Harald hat sich dann auch für die 65km Runde entschieden. Trotz eines Defekts hat es ihm sehr gut gefallen. Sehr schön!

Markus, Kai und ich fuhren auf die 150km Schleife. Nach dem Start war es leicht wellig. Nix dolles. Wann kommen die Sagen umwobenen Steigungen? Bei der ersten Kontrolle deuten sich bei Kai leider Knieprobleme an, welche dazu führen, dass er abkürzen muss. Also sind nur noch Markus und ich auf der 150km Runde. Da Markus aber nur ca. 300km dieses Jahr trainiert hat, will er die Schleife zum Dreiländereck „fallen lassen“. Also ist er auch noch weg. Resultat: zu viert gemeinsam gestartet und jeder ist alleine ins Ziel gekommen… Schade!

Ach ja. Da wären ja noch die kleinen Hügel. HAMMER! Manche kannte ich schon aus dem Vorjahr von einer RTF in Dorff. Aber der Keutenberg! 22% sind schon was….

Am Ende bleibt fest zu halten: Harald 65km, Kai 110km, Markus 135km und ich 150km. Harald kam trockenen Fusses ins Ziel. Genau so wie Kai. Hätte Harald auch nicht auf Kai gehört und wäre er nicht mit seinen trockenen Joggingklamotten wieder zurück zum Festzelt gefahren, wäre er auch weiterhin trocken geblieben. So kam Harald mit den sauberen Klamotten in einen Wolkenbruch. Markus hat richtig die Arschkarte gezogen. Er hat Regen, Sturzbäche und Graupel abbekommen. Ich bin dem schlechten Wetter eigentlich immer nur hinterher gefahren. Strassen nass aber nix von oben. 🙂 Die Belohnung für die durchgehaltenen 150km.